Das Felsenmeer 

Das spektakuläre Naturdenkmal Felsenmeer liegt an den Hängen des Felsberges im Lautertal, im schönen Odenwald.

Die Entstehung des Felsenmeers 

Der Legende nach, gab es vor langer Zeit zwei Riesen. Der Eine lebte auf dem Felsberg und der Andere auf dem Hohenstein. Eines Tages gerieten die beiden Riesen in einen bitterbösen Streit und fingen an, sich mit Felsbrocken zu bewerfen. Der Riese auf dem Hohenstein hatte viel mehr Felsen zum Werfen und so kam es, dass der Felsbergriese verlor und unter einem “Meer von Steinen“ begraben wurde.

Dies ist natürlich nur eine Legende, wobei es das Felsenmeer tatsächlich gibt.

Die Entstehung begann vor etwa 340 Millionen Jahren. Zu dieser Zeit kollidierten zwei Kontinente im Gebiet des heutigen Odenwaldes miteinander. An dieser Stelle bildete sich ein riesiges Gebirge. Gleichzeitig schmolz in der Tiefe das Gestein und stieg als flüssiges Magma empor. Vor rund 330 Millionen Jahren erkaltete dann der Kern und es entstand ein granitähnliches Gestein. Das Melaquarzdiorit. Im Laufe der Jahre wurde die Oberfläche des Felsberges abgetragen und somit das darunter liegende Felsenmeer freigelegt.

Die Neuzeit

Heute ist der Felsberg ein Naturschutzgebiet. Neben Rehen, Wildschweinen und dem Schwarz-Specht nimmt hier die Waldmeister-Buche eine wichtige Funktion ein.

Um das Felsenmeer herum befinden sich viele befestigte Wanderwege. Auch ein Besuch mit Kinderwagen ist gut möglich. Auf Grund der dichten Bewaldung, ist das Felsenmeer auch bei höheren Temparaturen ein schönes Ausflugsziel für Groß und Klein.

Das Felsenmeer ist begehbar und auf jeden Fall eine Klettertour wert. So kommt es wohl auch, dass sich von Familien mit Kindern bis hin zu Sportgruppen, die die Unebenheiten der Felsen für ihr Workout nutzen, alles dort vertreten ist.

Meine Tour

Ich entschied mich für eine kleinen Rundweg über 10 km. Geparkt habe ich auf dem kostenfreien Naturparkplatz direkt am Hotel-Restaurant “Kreuzhof Kuralp“. Von dort aus sind es ca. 20 Minuten Fußweg bis zum oberen Felsenmeer. Der Rundweg ist gut beschildert und am Anfang der Waldrandes befindet sich eine Karte zur Orientierung und Wegeplanung. Am Felsenmeer angekommen, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auf den Felsen nach unten zu klettern. Zugegeben, mir hatten ganzschön die Beine geschlottert aber nach der ersten Überwindung hatte ich richtig viel Spaß dabei. Natürlich geht das Ganze auch etwas leichte, indem man das Felsenmeer hinaufklettert aber auf diese Idee bin ich zu dieser Zeit nicht gekommen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert seine Jackentaschen zu schließen und sonstige Taschen, Rucksäcke, etc. gut zu sichern, damit sie nicht runterplumpsen. Ich hatte nämlich auch daran nicht gedacht und merkte zum Glück gerade noch rechtzeitig, dass sich der Gurt meiner Umhängetasche geöffnet hatte und die Tasche beinahe in eine der tiefen Spalten gefallen wäre.

Insgesamt habe ich für die Strecke 2:30 Stunden gebraucht. Die minimale Höhe betrug 284 Meter und die maximale Höhe 504 Meter. Also alles in allem eine moderate Strecke.

Es gibt auf der Tour neben dem Hotel-Restaurant Kuralp noch das Lokal Adas Buka zur Einkehr. Welches auch sehr Ansprechend aussah.

Gerne könnt ihr euch auch in der Galerie dazu ein paar Bilder ansehen.

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